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Kreisgruppe Wolfenbüttel

Wildbienen ein Zuhause geben

18. September 2018 | Artenschutz, Lebensräume, Natur erleben, Naturschutz in der Stadt

Ein generationen–übergreifendes Naturschutzprojekt mit dem Ziel, eine ansehnliche große Nisthilfe - „ein Insektenhotel“ - für den Biogarten des BUND Kreisgruppe Wolfenbüttel zu planen und zu bauen, wurde erfolgreich abgeschlossen.

Foto: BUND Wolfenbüttel

Wildbienen ein Zuhause geben 

Ein Schulprojekt des BUND Wolfenbüttel in Kooperation mit den Berufsbildenden Schulen Fredenberg

Jeder von uns kann etwas tun, um Wildbienen und andere Insekten zu schützen. Naturschutz hat immer auch eine ganz praktische Komponente.
Ein generationen–übergreifendes Naturschutzprojekt mit dem Ziel, eine ansehnliche große Nisthilfe - „ein Insektenhotel“ - für den Biogarten des BUND Kreisgruppe Wolfenbüttel zu planen und zu bauen, wurde erfolgreich abgeschlossen. Auf der Streuobstwiese ist sie auch für externe Bildungsprojekte von Schulen und anderen Einrichtungen eine Bereicherung.
Von November 2017 bis August 2018 wurde gelehrt und gelernt, geplant und gebaut, gestaltet und nachgebessert.
Bei einem ersten Treffen mit den Schülern der Fachoberschule Technik und der Berufsfachschule Holz der BBS Fredenberg, ihrem Lehrer und dem Vorstand des BUND KG Wolfenbüttel wurde das Projekt gestartet. Die Planung und die Herstellung des „Insektenhotels“ übernahmen mit Unterstützung von Lehrkräften die Schüler. Die naturkundliche Beratung leisteten die Mitglieder des BUND KG WF.
Für die eher technisch orientierten Schüler waren einige Fragestellungen übrigens nicht nur ungewöhnlich, sondern auch bereichernd, wie zum Beispiel diese:
- Welche Holzarten sind für Insekten geeignet?
- Wie schützen wir die Holzkonstruktion ohne insektenschädigenden Anstrich?
- Welche Lochdurchmesser werden von welchen Insekten angenommen?
Realisiert wurde schließlich eine Regalkonstruktion mit wechselbaren Nisthilfen. Der einfache Austausch ermöglicht weitere Untersuchungen. Verschiedene Holzarten - Buche, Esche, Kiefer, Nussbaum, Eiche, Kambala, Kirschbaum - mit jeweils gleichen Bohrungen vom Durchmesser 4 mm, 6 mm und 8 mm wurden eingesetzt. Der Nisterfolg wird beobachtet und soll die
aufgeworfenen Fragen beantworten. Erste Beobachtungen zeigen: Die 8 mm Bohrlöcher wurden im Sommer kaum angenommen, die 4 mm Bohrlöcher sind bei Esche und Kirschbaum zu ca. 60 % belegt. Kiefer und Kambala wurden nicht angenommen. Keine Unterschiede gibt es bei der Belegung des Kirschbaumholzes bei Bohrungen längs oder quer zum Stamm. Man darf gespannt sein auf die Belegung im nächsten Frühjahr.
Der BUND KG Wolfenbüttel dankt den Lehrkräften und Schülern der BBS Fredenberg, dem Landschaftspflegeverband Wolfenbüttel e.V., den Konfirmanden der St. Thomas Gemeinde WF 2017 und der Tischlerei SNT WF für die freundliche Unterstützung.
Als externer Lernort kann der BUND-Garten nach Absprache von Schulen (Sachunterricht/Biologie) und anderen Einrichtungen mit unserer fachlichen Unterstützung genutzt werden.
Telefonische Terminabsprache gern unter 05331 298950 oder 05331 42743 

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